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PRESSEINFORMATION

Berlin, den 7. Dezember 2017

Erfinder der Filzfotografie setzt Berliner Kult Hotel in Szene

Anton Kammerl ist Fotokünstler und gilt als Meister seines Fachs. Für seine Ausstellung „Frauen auf Filz – fotografische Femmage an die 20er Jahre in Berlin“ wählte er als Fotolocation das Auberge.

Die Hotelinstitution aus der deutschen Hauptstadt zieht Gäste aus der ganzen Welt an: Dazu gehören auch die verschiedensten Künstler. Wie auch Anton Kammerl. Der Erfinder der Filzfotografie nutzte unter anderem das Auberge als Fotolocation für eine Ausstellung, die Anfang Dezember in einer Berliner Galerie stattgefunden hat: „Für mich ist das Auberge ein wenig wie Zeitreise in die Vergangenheit. Das elegante, liebevoll restaurierte Interieur der alten Stadtvilla ist faszinierend und eignet sich hervorragend für ein Shooting. Darüber hinaus habe ich mich sehr wohl im Hause von Antje Last gefühlt“, so Anton Kammerl.

Auf die Idee, das Auberge als Location für ein Shooting zu nutzen, brachte ihn seine Fotokünstlerkollegin Zora Jurenkova. Sie inszenierte einst die deutsche Burlesque Königin Marlene von Steenvag in dem Boutique Hotel.

Antje Last, Inhaberin des Kult Hotel Auberge, ist begeistert von den Filzfotos des Münchner Künstlers: „Absolut faszinierend diese Fotos. Ich bin immer wieder überrascht, was wir für tolle und interessante Gäste in unserem Hotel begrüßen dürfen. Offensichtlich ziehen wir diese Menschen geradezu an. Und das freut uns ganz besonders.“

Seine Bilder werden auf einem eher ungewöhnliches Material verewigt: Filz. Dieser Werkstoff ist für Anton Kammerl nicht irgendein Werkstoff textiler Natur. Es unterstreicht vor allem die Einzigartigkeit seiner Arbeiten. Filz verleiht den Fotografien von Anton Kammerl eine eher ungekannte Haptik und eine Plastizität.

“Encounters”, Vernissage in der Galerie am Maxmonument

Filzfotografien von Anton Kammerl, Donnerstag, 16. Juni 2016 in der Galerie in der Thierschstrasse 42, Vernissage um 18 Uhr, Dauer der Ausstellung bis 30. Juni, täglich außer Montag von 16 – 20 Uhr

Filzfotografie in Berlin Mitte

Filzfotografie von Anton Kammerl in der Berliner Galerie Johanna Breede bis 9. Juli 2016.      Sensationelle Ausstellung zum Thema “Vis á Vis” mit Fotografen wie Herbert List, Donata Wenders, Robert Lebek. Näheres dazu unter:

https://www.facebook.com/Johanna-Breede-511209278908130/

Vernissage am 20. März 2016, 16 – 20 Uhr, www.villa-zierer.de

“Federn gelassen”, 2016

Ausstellungsdauer bis Ende April. Besuch der Ausstellung nach vorheriger Anmeldung unter: Tel. 0160 832 16 03

Radiointerview “Meine Filzfotografie” mit dem Künstler am 19. März 2016 auf “94.5″, 18 – 19 Uhr

1. Platz Künstlerschaufester im “Stilhaus” mit Filzfotografie “Offener Dialog”

Anton Kammerl gewinnt am 11.10.2015 mit Filzfotografie-Installation den Wettbewerb des “Stilhaus-München” (Bestes von 12 Schaufenstern)

Filzfotografie im Alten Bahnhof, Starnberg

Vernissage am 17. September 2015, Ausstellungsdauer bis zum 11. Oktober 2015

ART-MUC 2015

Neue Filzfotografien werden vom 14. – 17. Mai 2015 auf der ART-MUC auf der Praterinsel präsentiert.

TV-Portrait über Anton Kammerl

13 Minuten Filzfotografie-Galerie-Rundgang mit Anton Kammerl, TV-München am 25.2.2014

http://www.muenchen.tv/mediathek/kategorie/sendungen/ortschaft-der-woche/video/ortschaft-der-woche-groebenzell-2/#.Uxdlp4XSuiU

Ausstellung “Kein Thema”

aus der Süddeutschen Zeitung, zur Gemeinschaftsausstellung der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck,  3.12.2013

“Bemerkenswert ist ein Triptychon von Anton Kammerl, mit dem er sich auf den Titel der Ausstellung bezieht. “Kein Thema in Sicht” zeigt ein kaputtes Fernglas im Original, das über einem Filzdruck dieses Fernglases hängt.

“Thema untersagt”" ist die Fotografie einer jungen, rothaarigen Frau, die einen roten Faden um den Kopf geschlungen hat, der sie am Sprechen hindert. Die Fäden laufen aus dem Bild heraus, so dass man als Betrachter das Gefühl hat, im Hintergrund halte sie jemand in der Hand, der immer fester daran zieht.

“Kein Thema im Kopf” präsentiert den Druck eines menschlichen Körpers auf Filz, der Kopf fehlt, an seiner Stelle hängt ein ausgeschnittenes Stück Filz. Diese Kombination wirkt einerseits durch das zentrale Bild der jungen Frau sehr ästhetisch, löst aber auch Unwohlsein aus, weil es die Orientierungslosigkeit einer ganzen Gesellschaft ausdrückt.”

Florian J. Haamann