Archiv der Kategorie ‘Allgemeines‘

 
 

11. Kunst-Wochenende am 23. und 24. September 2017

Special Guest: Jolanda Richter aus Wien

www.villa-zierer.de

Opening Speech: Galerie am Maxmonument

Aus der Eröffnungsrede von der Galeristin Julia Gradinaru (GaM)

“The universe of Anton Kammerl creates paradoxes of a world easy to recognize, but hard to define. His art is rather a recalling of an evocative experience, constructed with weirdness and strangeness, but over all, fascinating. “My philosophy is to show the female in its beauty and secret. Everything in our society seems to be revealed and made public. Therefore, the female, mainly shown in portraits, still remains my hope and my desire for the picturesque secret which is not translatable in words”. With a sensibility and an aesthetic which reminds of one of David Lynch reverical sequences, his photography seems to be collapsing under the power of seduction (often literally), the manners of his creation being rather uncomfortable. His models-characters are provided with a bursted beauty, painfully created by lights and colours, naked bodies and broken faces – a pictural carnation exhibited through brightness reflexions over the skin. The complexity of his imagination is provoking not only considering the visual result, as an image, but also as a haptic experience which Anton creates through the material of felt – a central material for many of his works. The felt is an insulating material, a material for warmth and heat which can retain the thermodynamic manifestation of energy, as a metaphor for the necessity of the female magic. Even though, when being touched, the felt’s structure feels rough, the whole construction creating an ambivalent message, which could cause both physical or subliminal irritations. Anton Kammerl glorifies the structure and completes the image, offering to his viewers the perfect scenery where the inner and darkest desires addresses to one from a parallel world. The photography of Anton Kammerl is similar to an haute-couture collection: sophisticated and elegant, but fabricated from a rough material. (..)”

Radiointerview “Meine Filzfotografie” mit dem Künstler am 19. März 2016 auf “94.5″, 18 – 19 Uhr

Pressetext vom Juni 2013, Ausstellung, organisiert von Art.Spiring in den Goldberg-Studios

“Anton Kammerl gibt der oft als Massenware empfundenen Fotografie mit dem selbst entwickelten Fotodruck auf Filz eine ungekannte Haptik und Plastizität. (..) Auf ungezwungene Art sind die entstandenen Arbeiten zeitlos ästhetisch und doch sofort als zeitgenössisch zu erkennen. Sie vermitteln ihr Anliegen mehrschichtig in Form und Bedeutung, Konflikte und Fragen der aktuellen Kunst werden über Konzeption und einen bewussten Standpunkt zum Thema Materialität behandelt.”

Filzfotografien im März 2013, Cafe Kosmos

Einige der Arbeiten wurden in diesem legendären, gefühlt 180 Jahre altem Cafe aufgenommen.

Filzfotografien auf der Hamburger Kunstmesse

Mehrere Werke von Anton Kammerl sind auf der “Afordable Art Fair” in Hamburg

zu sehen.

Anton Kammerl wird dort vertreten durch den Münchner Galeristen Robby Weber.

Termin: 15. – 18. November 2012

www.afordableartfair.com

Pressestimmen zur Filzfotografie

Kammerl ist der Pionier der Filzfotografie.

Was jedem Berufsfotografen ein Gräuel ist – der Fussel an sich – wird

hier zum Träger verdichteter Botschaft. Das Ergebnis ist ein weiches

Bild, das sich nicht nur gut anfühlt.

Die zusammengeklebten Filzstreifen können  auch auf  beiden Seiten

mit einer 180 Grad heißen Presse bedruckt werden. Das Bild kann

somit wie eine Skulptur in den Raum hineinragen (…).

Z.B. hat eine Frau die Augen auf der einen Seite des Filzbildes die

Augen offen, auf der anderen Seite geschlossen.

Auf weißem Filz sind die Konturen klarer, auf grauem Filz bekommt

die Fotografie etwas Malerisches.

Auf den Filz gekommen ist Kammerl übrigens, weil bei seinem Bügel-

filz ein Stück übrig geblieben ist. “Ewig habe ich es herumgeschoben,

wollte es schon wegwerfen”, sagt der Künstler. Dann siegte doch die

Kreativität.     Text:  Ruth Gemeinhardt 2011 im Münchner Merkur

Ausstellung im KOM, November 2011

Pressebeitrag aus der Süddeutschen Zeitung im Jahr 2007:

Anton Kammerl ist ein Künstlerfotograf. (…) Ihm geht es

um die künstlerischen Möglichkeiten der Fotografie wie sie

sich beispielsweise durch die Kombination von Symbol und

weiblichem Akt ergeben.

Und  mit seinen Fotodrucken auf Industriefilz – eine Technik,

die er erfunden hat – verwandelt er seine vielfältigen Arbeiten

in echte Unikate.

“Die Filzfotografien erhalten durch das Material Wärme,  sie

verleihen besonders den Hautpartien etwas Weiches, das man

nicht nur sehen, sondern gerne auch anfassen kann,”  erklärt

Kammerl. Aus diesem Grund hängt keines dieser Werke hinter

Glas, sondern sie sind stattdessen vor eine farbige Leinwand

gesetzt.    Text:  Ann-Katrin Grosse in der SZ 2007